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Jetzt: Veränderung mitgestalten!

Warum  die Jusos Verantwortung übernehmen sollten

Ein „Weiter so“ darf es nach der letzten Bundestagswahl und auch den aktuellen Umfragewerten der SPD nicht geben. Das Schlagwort "Erneuerung" wurde in den letzten Wochen und Monaten zum wohl prominentesten Sammelbegriff für so ziemlich alles, was in unserer Partei vorzugehen scheint. Doch es darf nicht bei dieser reinen Worthülse bleiben, sondern muss zu einem Prozess aus der Basis heraus werden. Um für die Zukunft gewappnet zu sein, muss sich die SPD grundlegend neu aufstellen.

 

Zum einen auf programmatischer Ebene - indem die SPD vorlebt, was linke Politik im 21. Jahrhundert ausmacht: Wir müssen gemeinschaftlich die richtigen Antworten finden und dafür brauchen wir eine  Antragskommission, welche die inhaltliche Bewertung völlig den Mitgliedern überlässt. Sie sollte Anträge nur noch formal prüfen dürfen.

 

Zum anderen auf organisatorischer Ebene - möchten wir unsere Partei inhaltlich zukunftsfähig machen, benötigen wir hierfür auch die passenden Strukturen: Partizipationsmöglichkeiten für unsere Mitglieder, dezentrale Vernetzungsmöglichkeiten und allen voran Parteitage, die als Vollversammlung statt im Delegiertenprinzip organisiert sind.

Wenn wir Jusos Koblenz von „Erneuerung“ sprechen, meinen wir das aber nicht nur programmatisch und organisatorisch, sondern auch personell.

Die vielen Genoss*innen im Juso-Alter sind nicht nur zu Wahlkampfzwecken einzubinden, sondern müssen auch an den Entscheidungsprozessen unserer Partei stärker beteiligt werden und zugleich die Möglichkeit bekommen, ihre Anliegen zu vertreten und durchzusetzen. An dieser Stelle nehmen wir die Koblenzer Parteiführung um Detlev Pilger beim Wort: “Wir müssen bunter, jünger und fraulicher werden”, so Detlev im Schängel u.A.

Nur wenn junge Menschen eine Chance bekommen in den Stadtrat einzuziehen, können ihr Potential und ihre Motivation richtig eingebunden werden.

Gleichzeitig ist ein Miteinander erfahrener Genoss*innen und junger Kandidat*innen die einzige Möglichkeit für die SPD, ihr Image als Partei der grauen Männerköpfe offensiv anzugehen, um künftig auch in jüngeren Wählerkreisen wieder punkten zu können und zukunftsfähige Politik zu betreiben.

 


Detlev ist überzeugt, “dass wir wieder in die Erfolgsspur zurückfinden werden, wenn wir diese Entwicklung ab heute konsequent angehen”, und genau dafür stehen wir als Jusos Koblenz bereit.

 

Auf unserer Mitgliederversammlung wurde Jan Badinsky in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Nina Nell und Norman Schneider, die beiden Stellvertretende, erhielten ebenfalls einstimmige Ergebnisse. Ergänzt wird unser Vorstand durch Steffen Thieme, Yasmin Khabbazeh, Bastian Wierschem und Clemens Jansen als Beisitzende. Außerdem haben wir einen prägnanten Leitantrag zur Erneuerung der Koblenzer SPD beschlossen. Wir Jusos sind bereit für kommunale Verantwortung. Daher haben wir drei Personen für die Kommunalwahlliste 2019 nominiert: Jan Badinsky, Yasmin Khabbazeh und Norman Schneider.

 

 

Wer mit uns diskutieren will, trifft uns jeden ersten Donnerstag im Monat ab 19 Uhr im Circus Maximus.