Karl Marx wird 200 Jahre alt

Courtesy of the University of Texas Libraries, The University of Texas at Austin. Public Domain
Courtesy of the University of Texas Libraries, The University of Texas at Austin. Public Domain

Karl Marx.

Ein Name, ein Revolutionär, eine Geschichte und vor allem eine Bewegung. Der Mensch, welcher der Arbeiterschaft erstmals eine Stimme gab. Das Gefühl des "Wir" in den Vordergrund stellte. Massen versammelte, um mutig nach vorn zu treten. Auch heutzutage benötigen wir genau das: Zusammenhalt und Solidarität. Gemeinsam müssen wir wieder lernen, uns zusammenzutun, um für Fortschritt und gesellschaftlichen Wandel zu kämpfen. Sei es im Arbeitssystem mit einem bedingungslosen Grundeinkommen, sei es im Pflege-, Beamten- oder Schulsystem. Wir verhindern uns an vielen Stellen selbst, da wir die Veränderung scheuen; das Ungewisse scheuen. Doch dort sagt uns Marx: Vorwärts gehen, sich wehren, vorhandene Strukturen durchbrechen. Gemeinsam das Alte zurücklassen und neue Strukturen schaffen.

 

Durch die Globalisierung steht ein Schlagwort immer wieder im Vordergrund: Grenzen. Wie stark sollen sie sein? Wie möchten wir sie umsetzen? Durch die Digitalisierung werden sie immer nichtiger, denn im Internet sind Sie nicht von Bedeutung. Durch die Politik werden sie hingegen momentan immer wieder präsent in den Vordergrund gerückt. Dies ist eine Problematik, durch die wir uns immer mehr auseinander bewegen. Wir zerreißen Familien an unseren Grenzen durch fehlende Solidarität. Lassen Menschen durch unserer Waffen und fehlende Hilfeleistung sterben. Gegen all das müssen wir kämpfen. Nicht nur als Sozialdemokratie, nicht nur als Politik, sondern vor allem als Gesellschaft.

 

Wir müssen gemeinschaftlich wieder lernen, nicht gegeneinander, sondern als Einheit zu arbeiten. Nur fehlt uns dabei momentan noch das Ziel. Das Ziel des Fortschritts der Gesellschaft und der Freiheit jedes Einzelnen.

 

Sich nicht einschränken zu müssen, um zu leben. Sich nicht sorgen zu müssen, ob man sich eine Wohnung leisten kann, oder ob das WG-Zimmer reichen muss. Sich nicht fürchten zu müssen, ob man am Ende des Monats genug Geld für Lebensmittel hat. Dass die Überlegung, ob man Kinder haben möchte nicht davon abhängt, dass man nicht weiß, ob der befristete Arbeitsvertrag verlängert wird, oder nicht.
Dies sind alles Probleme, die es zu lösen gilt. Fragen, auf die es Antworten bereits gibt, die allerdings nicht gewollt sind. Denn sie greifen diejenigen an, die Geld damit verdienen, dass andere in diesen kapitalistische. Kreisläufen gefangen sind.

 

Wir müssen wieder lernen, größer zu denken. Das große Ganze zu sehen. Und dieses auch anzupacken. Wir haben die Möglichkeit, uns zu vernetzen, uns zusammenzutun. Lasst uns dieses Mittel nutzen und etwas bewegen. Daher möchte ich auch zur heutigen Zeit noch einmal aufrufen: Proletarier aller Länder vereinigt euch!