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Weltfrauentag: Keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte

Dieser Forderung von Clara Zetkin vom zweiten Kongress der Sozialistischen Internationale können wir Jusos Koblenz uns nur anschließen. 

 

1911 gingen erstmals Frauen in Deutschland, Österreich, Dänemark und der Schweiz zum Frauentag auf die Straße. Die Einführung des Frauenwahlrechts war eine der Hauptforderungen - diese wurde in Deutschland am 12. November 1918 erfüllt, als die Regierung aus SPD- und USPD das freie, aktive, passive und geheime Wahlrecht für Männer und Frauen beschloss. 

Doch auch heute ist die soziale und politische Gleichberechtigung noch lange nicht erreicht: Weltweit hat ein Drittel aller Mädchen und Frauen physische oder sexualisierte Gewalt erfahren und in 50 Staaten haben Frauen laut Verfassung nicht die gleichen Rechte wie Männer.

Darüber hinaus werden sie schlechter bezahlt als Männer: In Deutschland sind es 21 Prozent, zudem haben sie geringere Karriere- und Aufstiegschancen und sind seltener in Führungspositionen.

 

Auch in der Politik sieht es nicht viel besser aus: der Anteil der Frauen im deutschen Bundestag  liegt bei etwa einem Drittel, und die CSU bemüht sich -ihrem konservativen Rollenbild folgend-  selbst in der neuen Regierung nicht um eine Frauenquote und entsendet 3 Männer, 0 Frauen. 

Diese Liste lässt sich nach Belieben weiterführen. Der 08.März ist ein Tag um sich die Ungerechtigkeit immer wieder vor Augen zu führen. 

Lasst uns daher weiterhin entschlossen und gemeinsam für die Gleichstellung der Geschlechter kämpfen!

 

 

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